KOENIGE & PRIESTER

BIOGRAFIE


 

Seit 2007 sind die „KOENIGE&PRIESTER“ fester Bestandteil der überkonfessionellen B.A.S.E.-Jugendgottesdienste, zu denen regelmäßig Hunderte Jugendliche in großen Event-Locations, wie dem Kölner E-Werk, zusammenkommen. Obwohl die Idee für den Bandnamen erst 2015, während der Produktion des gleichnamigen Debütalbums, kam, schaut die Band auf viele Jahre Entstehungsgeschichte zurück, denn die drei Hauptakteure Florence Joy, Thomas Enns und dessen Bruder Jonathan sind in der Musikbranche keine Unbekannten. Neben den vier Musikern der siebenköpfigen Band sind sie es vor allem, die mit Herzblut und Leidenschaft, sowie ihren unverwechselbaren Stimmen, dieser Band ihr Profil geben.

 

Florence Joy betrat 2004, im Alter von 17 Jahren, die mediale Welt und sang sich im Rahmen der ersten deutschen Castingshow „StarSearch“ in die Herzen ihrer Fans. Sie faszinierte Deutschland mit ihrer Stimme und ging im selben Jahr als Siegerin der Sat1- Show hervor. Im Juni 2004 veröffentlichte sie ihre erste Single „Consequence Of Love“, die in den deutschen Charts auf Platz 14 einstieg. Nur einen Monat später folgte ihr Debütalbum „Hope“, bei dem u.a. Rea von Reamonn, Michael van Dyke (Echt) und Roland Spremberg (A-ha) als Songschreiber, sowie Thorsten Brötzmann (No Angels, Jeanette) als Produzent mitwirkten.

 

Florence Joy sammelte neben zahlreichen Konzerten, Fernsehauftritten und musikalischen Projekten auch Erfahrungen in anderen Bereichen. So synchronisierte sie die Stimme der 12jährigen Klara in dem Zeichentrickfilm „Der Nussknacker und der Mausekönig“ und steuerte auch musikalisch den Song „Ja, ich schaff das“ zum Film bei.

Im Jahre 2006 sang sie bei dem WM-Eröffnungsgottesdienst den Song „Mein Ziel“ und berührte damit Millionen von Menschen. Alleine auf YouTube zählt der Clip 2,5 Millionen Views. 2007 durfte Florence Joy auch ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen, als sie für die RTL-Serie “Ahornallee” in einer Hauptrolle vor der Kamera stand.

 

In dieser Zeit lernte sie ihren Ehemann Thomas Enns kennen, der es, gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan, in die Finalshows der vierten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ schaffte.

Thomas kommt, wie sein Bruder Jonathan, aus einer Familie, bei der Musik schon seit Generationen großgeschrieben wird. Im 18. Jahrhundert, als Katharina die Große die besten Handwerker und Musiker aus Deutschland nach Russland holte, gehörten die Vor- fahren der Familie Enns dazu. Sie zogen nach Russland, um dort am Hofe der Zarin als Musiker zu dienen. Sowohl Thomas, als auch Jonathan, wurden bereits im Alter von drei Jahren im Fach Geige unterrichtet und waren viele Jahre Teil des Jugend-Sinfonieorchesters der Stadt Köln. Nach dem Abitur studierte Thomas ein Jahr Theologie, um sich intensiv mit dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen. Sein Drang, die Welt zu verändern, zog ihn für ein Jahr nach Kalifornien, wo er sich weltweit sozial engagierte.

 

Die Jury beurteilte ihn während DSDS mit dem Zitat „Es wäre eine Sünde, wenn du in deinem Leben etwas anderes machen müsstest als Musik“. Der Musikmanager und Mit- Juror Heinz Henn verneigte sich sogar nach einem Duett der Brüder, überwältigt von deren Stimmgewalt.

 

Nach den Shows starteten die Brüder mit den überkonfessionellen B.A.S.E.-Jugendgottesdiensten. Ihr Ziel ist es bis heute, Brücken zwischen den unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften zu bauen und Jugendliche zu ermutigen, dabei mitzuwirken. Glaubt man Thomas Enns, so hat Kirche „sich in den letzten Jahrhunderten durch ihr stiefbrüderliches Auftreten unglaubwürdig gemacht, und mehr noch, durch fortlaufende Trennungen sogar ihre eigentliche Kraft verloren“. Damit spricht er sich nicht gegen die Kirchenvielfalt aus, sonder gegen die Mauern, die zwischen den Konfessionen aufzufinden sind.

 

„Wir gehören zusammen. Wir glauben an einen Gott, der Liebe ist (!) und der sehr viel Wert auf Einheit legt“, so Jonathan weiter, „es geht nicht darum eine Einheitskirche anzustreben, sondern um die Wertschätzung und Hochachtung des Nächsten, eingeschlossen der benachbarten Kirche.“ Diese Idee scheint von vielen Jugendlichen angenommen zu werden, denn wie könnte man sonst erklären, dass die immer größer werdenden Hallen aus den Nähten platzen und das Wachstum immer schneller voranschreitet.

 

„Als wir 2014 dann unseren ersten eigenen, deutschsprachigen Song mit hunderten von Menschen feierten, einem Song, der aus unseren Herzen und der Vision des „Eins sein“ entstand, fühlte jeder aus der Band, zum einen, die Kraft des eigenen Liedes, und zum anderen, dass es an der Zeit war, unsere Gedanken in eigene Kleider zu packen.“, erzählt Thomas.

 

Zeitgleich öffnete sich die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen und bekannten Produzenten und Songwriter Götz von Sydow. Gemeinsam mit dem talentierten Youngster Marko Michalzik traf sich das Songwriter Team um Florence, Thomas, Jonathan und Götz mehrere Male in der Woche im Studio, um gezielt an deutschen Liedern für die B.A.S.E.-Gottesdienste zu arbeiten, deren Besucherzahl inzwischen regelmäßig im vierstelligen Bereich lag.

 

Erst als alle Songs nach Monaten fertig waren, kam die Idee, der bis dahin unter dem Projektnamen „B.A.S.E. Band“ bekannten Musikformation, einen eigenen Namen zu geben. Dazu kamen die immer zahlreicheren Wünsche der B.A.S.E.- und auch Nicht-B.A.S.E.- Besucher, diese durchweg tollen Popsongs auch gesammelt als Album zu veröffentlichen. Auch die bis dato auf Youtube verfügbaren Videos ließen, aufgrund der rapide in die Höhe schnellenden Klick-Zahlen, keinen Zweifel an der Nachfrage und dem Wunsch der Fans.

 

Die Band „KOENIGE&PRIESTER“ wurde ins Leben gerufen und feierte am 5. Juli 2015 die Veröffentlichung ihres gleichnamigen Debütalbums. Das Album ist im Handel und Online erhältlich ist. Begleitet wurde der Release durch die Single-Auskopplung “Weil es Liebe ist” und ein ausverkauftes Konzert im Kölner E-Werk.